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Neue Medizinische Strahlenschutzverordnung

Die neue Medizinische Strahlenschutzverordnung (MedStrSchV, BGBl. II Nr. 375 v. 15.12.2017) tritt mit 06. Februar 2018 in Kraft und bringt vor allem einen besseren Strahlenschutz für den Patienten.

Um nur einige Schlaglichter auf die neue Verordnung zu werfen:

  • die diagnostischen Referenzwerte wurden zum Teil erheblich gesenkt
  • die Rechtfertigung einer medizinischen Exposition ist künftig strenger zu stellen (doppelte Rechtfertigung durch die Mediziner)
  • die „anwendenden Fachkräfte“ d.h. die Medizinerinnen und Mediziner benötigen eine spezifische Ausbildung im Strahlenschutz
  • die Patientendosis muss künftig Teil des Befundes sein
  • außerhalb des Strahlenanwendungsraumes (z.B. in Schalträumen) gelten künftig niedrigere Grenzwerte und bei der CT sowie der interventionellen Radiologie sollen künftig auch Medizinphysiker mit einbezogen werden.
  • Ebenfalls bemerkenswert ist, dass künftig ein verstärktes Augenmerk auf die Vermeidung von Mehrfachuntersuchungen zu legen ist.

 

Wenn Sie näheres Interesse haben, was dies für Sie als Medizinerin/Mediziner oder Bewilligungsinhaberin/Bewilligungsinhaber bedeutet, dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

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