Neuigkeiten

Praxisgerechte Fortbildung im Strahlenschutz

08.08.2018

Ausbildung und Fortbildung für anwendende Fachkräfte und den an den praktischen Aspekten medizinisch-radiologischer Verfahren beteiligten Personen gemäß § 10 Abs. 1 iVm § 9 Abs. 1 und 2 MedStrSchV.

Im Februar 2018 ist die neue medizinische Strahlenschutzverordnung in Kraft getreten. Sie schreibt für anwendende Fachkräfte und die an den praktischen Aspekten medizinisch-radiologischer Verfahren beteiligten Personen eine anerkannte Ausbildung vor, in welcher anwendungsspezifische Kenntnisse im Strahlenschutz vermittelt werden müssen.

Die OMS GmbH erhielt für die Grundausbildung und für Durchleuchtungen als erste Ausbildungsstätte in Österreich die entsprechende Anerkennung vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz. Die Medizinphysiker der OMS GmbH bieten nun die Grundausbildung, die Ausbildung für Durchleuchtungen sowie die Fortbildung für anwendende Fachkräfte und den an den praktischen Aspekten medizinisch-radiologischer Verfahren beteiligten Personen an.

Falls Sie Interesse an einer Ausbildung oder Fortbildung haben, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme!

Neuer Gesetzesentwurf für die Lagerung von brennbaren Flüssigkeiten (VbF)

07.08.2018

Die Verordnung brennbare Flüssigkeiten (VbF) legt die Voraussetzungen für die Lagerung von brennbaren Flüssigkeiten in gewerblichen Betriebsanlagen fest.

Die zurzeit geltende Verordnung über brennbare Flüssigkeiten (VbF), BGBl. Nr. 240/1991 ist, mit einigen Änderungen in den letzten Jahren, im Wesentlichen seit dem Jahr 1993 in Kraft. Sie enthält zahlreiche Bereiche, die noch von der Vorgängerregelung, der früheren „VbF“ aus dem Jahr 1930, übernommen wurden. Aufgrund von diversen neuen Erkenntnissen und Verbesserungen im Stand der Technik war es somit notwendig einen neuen Gesetzesentwurf zu erstellen, dessen Begutachtungsfrist vor der Sommerpause der Bundesregierung endete.

Folgende Neuerungen wurden eingearbeitet und in die Begutachtung geschickt:

  • genaue Beschreibung des Anwendungsbereichs und Abgrenzung von anderen Rechtsmaterien
  • möglichst praxisnahe Einteilung der brennbaren Flüssigkeiten nach ihrem Gefahrenpotential
  • Klarstellung des Begriffs der Lagerung
  • Adaptierung der Anforderungen an die technische Entwicklung (Werkstoffe, Sicherheitsschränke und deren erweiterte Verwendungsmöglichkeit anstatt Lagereinrichtungen)
  • Verlängerung zahlreicher Prüffristen
  • Bestimmungen über unzulässige Lagerungen;
  • Möglichkeit der Zusammenlagerung mit anderen Stoffen wurde ergänzt
  • Deutliche Vereinfachung bei der zulässigen Zusammenlagerungen von brennbaren Flüssigkeiten verschiedener Gefahrenkategorien
  • Beschränkung der Lagermengen für die oberirdische Lagerung je nach Art der Lagerung
  • Möglichkeit der flexiblen Einzelfallbetrachtung durch die Behörde

Ein genaues Veröffentlichungsdatum ist noch nicht bekannt. Die VbF 2018 soll aber für bereits genehmigte Betriebsanlagen in eingeschränktem Umfang gelten. Es werden durch die neue VBF daher Nachrüstverpflichtungen mit Übergangsbestimmungen entstehen.

Wenn Sie wissen wollen, was die VbF für Ihr Unternehmen bedeutet, beraten Sie unsere Experten gerne. Kontaktieren Sie uns schriftlich oder telefonisch.

Weitere Informationen zu unseren Leistungen finden Sie hier.

LiveDosimetrie: Praktischer Strahlenschutz für die interventionelle Radiologie und Durchleuchtung im OP-Bereich

06.08.2018

Um die verschiedene Einflüsse auf die individuelle Dosis während eines Eingriffs, wie z.B. die jeweilige Position im Raum, die eingesetzten Schutzmaßnahmen, verschiedene Röhrenpositionen, etc…, besser darzustellen, kombinieren unsere Medizinphysikexperten auf innovativem Wege moderne Messtechnik, Videoequipment und Methoden der digitalen Datenverarbeitung.

Dadurch ist es gelungen die Einflüsse auf die Dosisleistung anschaulich darzustellen. Die Videotechnik erfasst die Geschehnisse im Raum während der Intervention und die Messtechnik zeichnet die Dosisdaten für die anwesenden Personen auf. Bei Bedarf sind auch Messungen an mehreren Körperstellen einer Person (z.B. Kopf, Brust und Hüfte) möglich.

Alles erfolgt automatisch damit sich das medizinische Personal voll auf seine Aufgaben und den Patienten konzentrieren kann.

Messdaten und Video werden durch die Medizinphysik in einer anschließenden Analysephase aufbereitet, synchronisiert und zu Videosequenzen mitsamt eingeblendeten Dosisinformationen verschmolzen.

Abseits von der Betriebsamkeit während des Eingriffes, lassen sich anhand der Videos, in einer Nachbesprechung mit dem Interventionspersonal, die verschiedenen Situationen analysieren und praktikable Verbesserungsmaßnahmen diskutieren. Das Zusammenspiel der eingesetzten Techniken eröffnet gänzlich neue Möglichkeiten für Maßnahmen zum Schutz des Personals und zeigt oft ungenutzte Potentiale auf, welche mit zum Teil geringem Aufwand genützt werden können.

Das System ist seit wenigen Monaten in Verwendung und hat die ersten Testeinsätze „im Feld“ erfolgreich gemeistert. Ärzte wie auch RTs und Pfleger sind von dem System begeistert und praktisch jeder Einsatz führt bei den betroffenen Personen zu AHA-Effekten und Erkenntnissen sowie zu Verbesserungen beim Strahlenschutz.

Mehr Informationen rund um die LiveDosimetrie erfahren Sie von unserem Medizintechnikexperten
DI Richard Mittasch, M.Sc. telefonisch oder per E-Mail.

Kontakt:
0043 7242 9010 – 6698
medizinphysik@oms.co.at

„Alles erfolgt automatisch damit sich das medizinische Personal voll auf seine Aufgaben und den Patienten konzentrieren kann.“

Neue Medizinische Strahlenschutzverordnung

09.02.2018

Die neue Medizinische Strahlenschutzverordnung (MedStrSchV, BGBl. II Nr. 375 v. 15.12.2017) trat mit 06. Februar 2018 in Kraft und bringt vor allem einen besseren Strahlenschutz für den Patienten.

Um nur einige Schlaglichter auf die neue Verordnung zu werfen:

  • die diagnostischen Referenzwerte wurden zum Teil erheblich gesenkt
  • die Rechtfertigung einer medizinischen Exposition ist künftig strenger zu stellen (doppelte Rechtfertigung durch die Mediziner)
  • die „anwendenden Fachkräfte“ d.h. die Medizinerinnen und Mediziner benötigen ab sofort eine spezifische Ausbildung im Strahlenschutz
  • die Patientendosis muss künftig Teil des Befundes sein
  • bei der Computertomographie sowie der interventionellen Radiologie müssen künftig auch Medizinphysiker mit einbezogen werden.
  • Ebenfalls bemerkenswert ist, dass künftig ein verstärktes Augenmerk auf die Vermeidung von Mehrfachuntersuchungen zu legen ist.

Wenn Sie näheres Interesse haben, was dies für Sie als Medizinerin/Mediziner oder Bewilligungsinhaberin/Bewilligungsinhaber bedeutet, oder Sie Unterstützung durch unsere MedizinphysikerInnen wünschen, dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

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