Neuigkeiten

Wissen schafft Gesundheit
OMS in Kooperation mit der AUVA OÖ und der Fachhochschule Gesundheitsberufe OÖ GmbH

31.10.2018

Gemeinsam mit der AUVA OÖ und der Fachhochschule Gesundheitsberufe OÖ GmbH wurde ein AUVAfit-Konzept erarbeitet. Mit der Umsetzung des Konzeptes soll, durch nachhaltige Veränderung der Arbeitstechnik während der Reinigung, Beschwerden des Bewegungsapparates von Mitarbeitenden im Reinigungsdienst entgegengewirkt werden.

Unterstützend zu den Schulungen die ab dem Frühjahr 2019 starten, wurden Videos gedreht die mit den verschiedenen Arbeitstechniken hinterlegt sind. Eine Kombination aus Coachings, Videos und Lernunterlagen soll die Akzeptanz im Betrieb steigern.

Vergangen Woche stellte die OMS das im Zuge der betrieblichen Gesundheitsförderung ins Leben gerufene Projekt bei der ÖPGK-Konferenz in Graz vor. Die 4. ÖPGK-Konferenz zeigte wirksame und praxistaugliche Möglichkeiten, wie Settings und Organisationen die Stärkung der Gesundheitskompetenz unterstützen. Im Fokus dabei stand die Qualität von Information und Kommunikation.

Das offizielle Info-Poster zum Projekt, welches im Rahmen einer Poster-Ausstellung präsentiert wurde gibt’s hier.

Fit für die Zukunft mit Validationstraining für technische Dienstleistungsunternehmen

11.10.2018

Technische Routinearbeiten in Pflegeheimen können zur Herausforderung werden – für die Bewohner und die Technikerinnen und Techniker. Bei ihrer täglichen Arbeit betreten die Mitarbeitenden der OMS den Lebensraum von desorientierten oder sehr alten Menschen. Findet der Bewohner des Heimes dann die Brille oder das Buch gerade nicht mehr, kann es passieren, dass der Mitarbeitende beschuldigt wird etwas gestohlen zu haben. Hilft der vermeintliche Dieb bei der Suche und findet den vermissten Gegenstand ist für die Personen oft klar: „Der Techniker bringt die Brille oder das Buch nur zurück weil er sich ertappt fühlt!“ Wie also verhält man sich in solchen und ähnlichen Situationen richtig?

Was für Pflegebedienstete zum daily business gehört, haben sich unsere Techniker durch jahrelange Erfahrung und viel Gespür erarbeitet. Aufbauend auf den Erfahrungsschatz und als Einstiegshilfe für Mitarbeitende mit weniger Erfahrung, bieten wir gemeinsam mit der Validationsexpertin Hildegard Nachum als erstes technisches Dienstleistungsunternehmen Österreichs ein Validationstraining für unsere Mitarbeitenden an. Dabei lernen diese anhand von Fallbeispielen aus der Praxis verschiedenste Methoden, welche sie im Arbeitsalltag umsetzen können.

Validation ist eine Methode, um mit desorientierten, sehr alten Menschen zu kommunizieren. Sie hilft verändertes Verhalten hochbetagter Menschen zu verstehen und einen Zugang zu ihrer inneren Welt zu finden. Validieren bedeutet auch, die Personen ernst zu nehmen, ein wertschätzender Umgang, sowie Akzeptanz. Validationstechniken bieten die Möglichkeit, sich verbal oder und nonverbal auszudrücken.

Aktuellen Schätzungen des Bundesministeriums für Gesundheit und Soziales leben in Österreich 115.000 bis 130.000 Menschen mit irgendeiner Form der Demenz. Aufgrund des kontinuierlichen Altersanstiegs in der Bevölkerung wird sich diese Anzahl bis zum Jahr 2050 verdoppeln.

Diese Entwicklung zeigt, dass die OMS mit den angebotenen Ausbildungen den richtigen Weg geht. Unser Wissen stärkt und nutzt sowohl unseren Mitarbeitenden als auch unsere Kunden und deren Patienten.

Klimawandel im Gesundheitswesen
OMS als Aussteller und Sponsor auf der ÖVKT-Tagung in Pörtschach

03.10.2018

Der Österreichische Verband der KrankenhaustechnikerInnen, kurz ÖVKT, ist ein Forum für den Austausch der Techniker untereinander. Bei der jährlichen ÖVKT-Tagung vom 25. bis 28. September in Pörtschach unter dem Thema „KLIMAWANDEL IM GESUNDHEITSWESEN“ war die OMS wiederholt als Aussteller und Sponsor vertreten.

Das richtungsweisende Thema und die spannende Auswahl an Vorträgen boten interessante Diskussionsgrundlagen für die Teilnehmenden. Einen Auszug der Referate stellt der ÖVKT auf seiner Website zur Verfügung http://www.oevkt.at/neu/downloads/oevkt-tagungsband-2018_ohne_tn.pdf

Die ÖVKT-Tagung ist für die OMS vorerstmal Geschichte. Wir bereiten uns bereits auf die nächste Veranstaltungen vor. Nichtsdestotrotz freuen wir uns darauf im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.

Praxisgerechte Fortbildung im Strahlenschutz

08.08.2018

Ausbildung und Fortbildung für anwendende Fachkräfte und den an den praktischen Aspekten medizinisch-radiologischer Verfahren beteiligten Personen gemäß § 10 Abs. 1 iVm § 9 Abs. 1 und 2 MedStrSchV.

Im Februar 2018 ist die neue medizinische Strahlenschutzverordnung in Kraft getreten. Sie schreibt für anwendende Fachkräfte und die an den praktischen Aspekten medizinisch-radiologischer Verfahren beteiligten Personen eine anerkannte Ausbildung vor, in welcher anwendungsspezifische Kenntnisse im Strahlenschutz vermittelt werden müssen.

Die OMS GmbH erhielt für die Grundausbildung und für Durchleuchtungen als erste Ausbildungsstätte in Österreich die entsprechende Anerkennung vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz. Die Medizinphysiker der OMS GmbH bieten nun die Grundausbildung, die Ausbildung für Durchleuchtungen sowie die Fortbildung für anwendende Fachkräfte und den an den praktischen Aspekten medizinisch-radiologischer Verfahren beteiligten Personen an.

Falls Sie Interesse an einer Ausbildung oder Fortbildung haben, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme!

Neuer Gesetzesentwurf für die Lagerung von brennbaren Flüssigkeiten (VbF)

07.08.2018

Die Verordnung brennbare Flüssigkeiten (VbF) legt die Voraussetzungen für die Lagerung von brennbaren Flüssigkeiten in gewerblichen Betriebsanlagen fest.

Die zurzeit geltende Verordnung über brennbare Flüssigkeiten (VbF), BGBl. Nr. 240/1991 ist, mit einigen Änderungen in den letzten Jahren, im Wesentlichen seit dem Jahr 1993 in Kraft. Sie enthält zahlreiche Bereiche, die noch von der Vorgängerregelung, der früheren „VbF“ aus dem Jahr 1930, übernommen wurden. Aufgrund von diversen neuen Erkenntnissen und Verbesserungen im Stand der Technik war es somit notwendig einen neuen Gesetzesentwurf zu erstellen, dessen Begutachtungsfrist vor der Sommerpause der Bundesregierung endete.

Folgende Neuerungen wurden eingearbeitet und in die Begutachtung geschickt:

  • genaue Beschreibung des Anwendungsbereichs und Abgrenzung von anderen Rechtsmaterien
  • möglichst praxisnahe Einteilung der brennbaren Flüssigkeiten nach ihrem Gefahrenpotential
  • Klarstellung des Begriffs der Lagerung
  • Adaptierung der Anforderungen an die technische Entwicklung (Werkstoffe, Sicherheitsschränke und deren erweiterte Verwendungsmöglichkeit anstatt Lagereinrichtungen)
  • Verlängerung zahlreicher Prüffristen
  • Bestimmungen über unzulässige Lagerungen;
  • Möglichkeit der Zusammenlagerung mit anderen Stoffen wurde ergänzt
  • Deutliche Vereinfachung bei der zulässigen Zusammenlagerungen von brennbaren Flüssigkeiten verschiedener Gefahrenkategorien
  • Beschränkung der Lagermengen für die oberirdische Lagerung je nach Art der Lagerung
  • Möglichkeit der flexiblen Einzelfallbetrachtung durch die Behörde

Ein genaues Veröffentlichungsdatum ist noch nicht bekannt. Die VbF 2018 soll aber für bereits genehmigte Betriebsanlagen in eingeschränktem Umfang gelten. Es werden durch die neue VBF daher Nachrüstverpflichtungen mit Übergangsbestimmungen entstehen.

Wenn Sie wissen wollen, was die VbF für Ihr Unternehmen bedeutet, beraten Sie unsere Experten gerne. Kontaktieren Sie uns schriftlich oder telefonisch.

Weitere Informationen zu unseren Leistungen finden Sie hier.

LiveDosimetrie: Praktischer Strahlenschutz für die interventionelle Radiologie und Durchleuchtung im OP-Bereich

06.08.2018

Um die verschiedene Einflüsse auf die individuelle Dosis während eines Eingriffs, wie z.B. die jeweilige Position im Raum, die eingesetzten Schutzmaßnahmen, verschiedene Röhrenpositionen, etc…, besser darzustellen, kombinieren unsere Medizinphysikexperten auf innovativem Wege moderne Messtechnik, Videoequipment und Methoden der digitalen Datenverarbeitung.

Dadurch ist es gelungen die Einflüsse auf die Dosisleistung anschaulich darzustellen. Die Videotechnik erfasst die Geschehnisse im Raum während der Intervention und die Messtechnik zeichnet die Dosisdaten für die anwesenden Personen auf. Bei Bedarf sind auch Messungen an mehreren Körperstellen einer Person (z.B. Kopf, Brust und Hüfte) möglich.

Alles erfolgt automatisch damit sich das medizinische Personal voll auf seine Aufgaben und den Patienten konzentrieren kann.

Messdaten und Video werden durch die Medizinphysik in einer anschließenden Analysephase aufbereitet, synchronisiert und zu Videosequenzen mitsamt eingeblendeten Dosisinformationen verschmolzen.

Abseits von der Betriebsamkeit während des Eingriffes, lassen sich anhand der Videos, in einer Nachbesprechung mit dem Interventionspersonal, die verschiedenen Situationen analysieren und praktikable Verbesserungsmaßnahmen diskutieren. Das Zusammenspiel der eingesetzten Techniken eröffnet gänzlich neue Möglichkeiten für Maßnahmen zum Schutz des Personals und zeigt oft ungenutzte Potentiale auf, welche mit zum Teil geringem Aufwand genützt werden können.

Das System ist seit wenigen Monaten in Verwendung und hat die ersten Testeinsätze „im Feld“ erfolgreich gemeistert. Ärzte wie auch RTs und Pfleger sind von dem System begeistert und praktisch jeder Einsatz führt bei den betroffenen Personen zu AHA-Effekten und Erkenntnissen sowie zu Verbesserungen beim Strahlenschutz.

Mehr Informationen rund um die LiveDosimetrie erfahren Sie von unserem Medizintechnikexperten
DI Richard Mittasch, M.Sc. telefonisch oder per E-Mail.

Kontakt:
0043 7242 9010 – 6698
medizinphysik@oms.co.at

„Alles erfolgt automatisch damit sich das medizinische Personal voll auf seine Aufgaben und den Patienten konzentrieren kann.“

Neue Medizinische Strahlenschutzverordnung

09.02.2018

Die neue Medizinische Strahlenschutzverordnung (MedStrSchV, BGBl. II Nr. 375 v. 15.12.2017) trat mit 06. Februar 2018 in Kraft und bringt vor allem einen besseren Strahlenschutz für den Patienten.

Um nur einige Schlaglichter auf die neue Verordnung zu werfen:

  • die diagnostischen Referenzwerte wurden zum Teil erheblich gesenkt
  • die Rechtfertigung einer medizinischen Exposition ist künftig strenger zu stellen (doppelte Rechtfertigung durch die Mediziner)
  • die „anwendenden Fachkräfte“ d.h. die Medizinerinnen und Mediziner benötigen ab sofort eine spezifische Ausbildung im Strahlenschutz
  • die Patientendosis muss künftig Teil des Befundes sein
  • bei der Computertomographie sowie der interventionellen Radiologie müssen künftig auch Medizinphysiker mit einbezogen werden.
  • Ebenfalls bemerkenswert ist, dass künftig ein verstärktes Augenmerk auf die Vermeidung von Mehrfachuntersuchungen zu legen ist.

Wenn Sie näheres Interesse haben, was dies für Sie als Medizinerin/Mediziner oder Bewilligungsinhaberin/Bewilligungsinhaber bedeutet, oder Sie Unterstützung durch unsere MedizinphysikerInnen wünschen, dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

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